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Erfolgsgeschichte · Vermittelt

Stadtquartier Killesberghöhe, Stuttgart – vermittelt nach zwei Insolvenzen

August 2026 · Stuttgart-Nord

Gastronomiefläche im Stadtquartier Killesberghöhe, Stuttgart-Nord

Absolut Gastronomie Immobilien hat im August 2026 eine rund 670 m² große Gastronomiefläche im Stadtquartier Killesberghöhe in Stuttgart-Nord nach zwei insolventen Vorpächtern erfolgreich neu verpachtet.

Objekt: ca. 670 m² Gastronomiefläche, 150 Innen- und 69 Außenplätze
Lage: Am Höhenpark, 70192 Stuttgart-Nord
Aufgabe: Neuverpachtung nach zwei gescheiterten Vorbetrieben
Status: vermittelt · August 2026

Die Ausgangslage

Eine der größten Gastronomieflächen, die der Stuttgarter Markt derzeit hergibt – in einer Premiumlage mit Einzelhandel, Büro, Dienstleistung und hochwertigem Wohnen im selben Quartier. Technisch war die Fläche vollständig vorbereitet: Fettabluft mit 12.500 m³/h, 120 kW Stromanschluss, Fettabscheider, Bar.

Und trotzdem: Zwei Pächter waren vor uns an diesem Standort gescheitert.

Damit war die Fläche für viele Interessenten vorbelastet. Wer sich mit einer solchen Vorgeschichte befasst, stellt zuerst die unangenehme Frage – warum sollte es beim dritten Mal funktionieren?

Die eigentliche Arbeit: zwei Seiten überzeugen

Eine Fläche mit Vorgeschichte vermittelt sich nicht über ein Inserat. Sie vermittelt sich über zwei Gespräche, die parallel laufen müssen.

Auf Eigentümerseite ging es darum, Konditionen zu entwickeln, die einem neuen Betrieb einen tragfähigen Start ermöglichen. Wer nach zwei Insolvenzen dieselben Konditionen aufruft wie zuvor, produziert absehbar die dritte. Die Lösung lag in einer Staffelpacht: geringere Belastung in der Anlaufphase, in der ein Betrieb investiert und sein Publikum erst aufbaut, und ein planbares Ansteigen, sobald der Standort trägt. Der Eigentümer sichert damit langfristig einen stabilen Pächter statt kurzfristig einen hohen Papierwert. Das offen anzusprechen und den Verpächter dafür zu gewinnen, war der erste Teil der Vermittlung.

Auf Betreiberseite ging es darum, das Objekt nicht schönzureden, sondern richtig einzuordnen: Was an der Fläche ist Substanz – die Technik, die Quartiersfrequenz, die Anbindung, der Außenbereich –, und was war Konzeptfehler der Vorgänger. Ein Standort scheitert selten an sich selbst. Er scheitert an einem Konzept, das nicht zu ihm passt.

Warum ein Spezialmakler hier den Unterschied macht

Drei Dinge, die ein Generalist in dieser Konstellation nicht leisten kann:

  1. Das Netzwerk. Der passende Betreiber für 670 m² Casual Dining in Stuttgart-Nord steht nicht im Portal. Er wird über einen gewachsenen Zugang zu Gastronomen, Systemgastronomie und Franchisegebern in Süddeutschland gefunden – und über die Kanäle, auf denen diese Zielgruppe tatsächlich erreichbar ist.
  2. Die richtigen USPs. Für einen erfahrenen Gastronomen zählen andere Argumente als Quadratmeter: vorhandene Küchentechnik als ersparte Investition, provisionsfreie Anmietung, keine Ablöse, Frequenz aus vier Nutzungsarten im selben Quartier. Diese Argumente muss man kennen und belegen können.
  3. Die Bewerberprüfung. Vor der Empfehlung an den Eigentümer steht bei uns ein strukturiertes Bewerberdossier: Handelsregister und Gesellschafterstruktur, Insolvenzprüfung, Online-Reputation über alle Standorte, Konzeptabgleich mit der Vermietervorgabe, Unterlagen-Checkliste bis zur Vertragsentscheidung. Der Eigentümer entscheidet auf Faktenbasis – nicht auf ein gutes Gefühl hin.

Das Ergebnis

Gepachtet hat ein süddeutscher Gastronomieverbund mit mehreren erfolgreich geführten Standorten in Bayern und Baden-Württemberg. Das Konzept trifft die Vorgabe des Eigentümers punktgenau: publikumsorientiert, durchsatzstark, mit eigener Bar – und kein Fine Dining. Die Betriebe der Gruppe erreichen über Jahre und über mehrere Standorte hinweg Gästebewertungen von 4,6 bis 4,7 von 5, teils auf Basis von über 1.000 Bewertungen.

Genau das, was eine Fläche mit dieser Vorgeschichte braucht: einen Betreiber, der es andernorts bereits bewiesen hat.

Zum Konzept und zum Namen sagen wir an dieser Stelle noch nichts – das bleibt dem neuen Betreiber vorbehalten. Nur so viel: Stuttgart-Nord bekommt etwas, das es dort in dieser Form noch nicht gibt. Seien Sie gespannt.